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Mindfuck

1000 Fragen an mich selbst – Teil 3.

Tatsächlich habe ich nach den letzten vierzig Fragen über die ein oder andere Antwort von mir nachgedacht. Vor allem die Frage nach der Charaktereigenschaft, die ich gerne hätte, hat mich kaum los gelassen. Denn im ersten Augenblick sind mir einfach viel mehr Charaktereigenschaften eingefallen, die ich gerne nicht hätte aber dennoch besitze.

Unkritischer mit mir selbst wäre ich gerne. Nicht ganz so ein Sensibelchen. Oft mal konzentrierter. Manchmal nicht so schnell so Reizüberflutet.

Ab da kam ich an den Punkt, dass diese ganzen Eigenschaften irgendwie zu meiner ganzen Persönlichkeit gehören und vielleicht auch ihren Sinn haben. Wäre ich nicht mehr so ein Sensibelchen, dass sich manchmal Dinge zu doll zu Herzen nimmt, dann wäre ich in meinem Job vielleicht nicht so gut. Würden mir viele Reize nix ausmachen, würde ich vielleicht Pausen, die mein Kopf und Körper einfordern, nicht so schnell wahrnehmen und mich damit auch überfordern.

Und die Kritik, die ich an mich selber richte, hilft mir immerhin, meine Handlungen auch immer zu hinterfragen und mich so auch selbst zu reflektieren.

Aber nun zu den neuen Fragen, mal sehen, was mich davon in der kommenden Woche begleiten wird!

41. Trennst du deinen Müll?  Jepp, so hab ich es doch auch gelernt. Was ich allerdings nicht mache, ist, irgendwelche Joghurtbecher (die ich eh nie habe) auszuspülen. Das finde ich selber übrigens auch ziemlich strange.

42. Warst du gut in der Schule? So gut oder schlecht, dass ich studieren konnte. Allerdings habe ich meine Schulzeit wirklich nicht genossen und Schule bzw unser allgemein gültiges Schulsystem mit Defizitoreintierter Denkweise und der fast Ausgrenzung von Andersheit ist für mich immernoch ein heißes Diskussionsthema. Wohl auch ein Grund, warum der Lehrerberuf für mich nie im Leben in Frage kam und kommt.

43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche? An sich vielleicht 10-15 Minuten. Ich liebe dieses schön warme Gefühl auf der Haut und genieße jeden Morgen meine Dusche.

44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt? Oha, schwieriges Thema. Ich muss dafür vielleicht ausholen. Ich habe nicht so viele ganz krasse Ängste. Mäuse/Ratten und Maden, die sich in irgendeiner Weise in meiner Umgebung befinden, rufen bei mir aber echte Schreiqualitäten hervor. Und Aliens. Nicht, dass ich jemals ein Alien gesehen hätte. Aber in meinen Albträumen, wenn ich welche habe, kommen immer mal wieder Aliens und Ufos vor, kein Witz! Ich hoffe also für meine Angst, dass es kein außerirdisches Leben gibt. Und jetzt denke ich nicht weiter drüber nach….

45. Um wieviel Uhr stehst du in der Regel auf? Im Frühjahr/Sommer mit Elan gegen 6 Uhr. Im Winter und, wenn das Wetter so unschön ist, wie im Moment eher um halb sieben. Meine innere Uhr wacht am Wochenende auch gerne gegen halb acht auf.

46. Feierst du immer deinen Geburtstag? Ich muss nicht unbedingt so richtig mit vielen Leuten feiern, obwohl ich die Feier zu meinem Dreißigsten auch ganz gut fand. Allerdings stehe ich schon sehr auf meinen Geburtstag, sodass ich gerne zumindest was für mich mache. Letztes Jahr war ich zum Beispiel mit meinen Eltern und meiner Schwester für einen Tag im Schnee und hatte damit einen wirklich perfekten Geburtstagstag!

 

 

47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook? Ein bis zwei Mal an normalen Tagen. Meistens einmal morgens, einmal abends. Ich bin nicht so ein großer Facebook Fan. Ersetze Facebook durch Instagram, dann wird die Anzahl schon wesentlich häufiger!

48. Welchen Raum in deiner Wohnung machst du am liebsten? Ich weiß gar nicht, ob ich wirklich einen Raum gerne „mache“. Bei Umzügen fand ich es schon immer spannend, eine ganze Wohnung einfach neu zu gestalten und etwas neues, anderes daraus zu machen. Aber ich bin nicht so der Ich-brauche-dieses-Deko-Ding Typ, eigentlich dekoriere ich nur zu Weihnachten irgendwas und habe nicht so den Drang immer wieder etwas in den einzelnen Zimmern verändern zu müssen.

49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt? Das ist keine Minute her und das Tier liegt gerade neben mir;)

 

 

50. Was kannst du richtig gut? Mich schnell aus schlechter Laune rausholen, die Welt nicht so bitterschwarz sehen, in blöden Situationen trotzdem irgendwas gutes finden.

Ich kann zwar auch gut meckern aber ich denke, dass ich trotzdem in den letzten Jahren gelernt habe, dass mich schlechte Laune überhaupt nicht weiter bringt und ein Lachen doofe Erlebnisse manchmal auch besser werden lässt.

51. Wen hast du zum ersten Mal geküsst? Irgendeinen Jungen aus der Schule…der erste Kuss war bei mir leider so unspektakulär, dass ich mich da nicht mal so genau dran erinnere.

52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen? Veronika beschließt zu sterben von Paulo Coelho. Es ist schon so viele Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe und nach wie vor gehört es zu einem meiner Lieblingsbücher.

53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus? So, dass jeder, der mich darin sieht sagen würde, dass das ein typisches Brautkleid für mich ist.

54. Fürchtest du dich im Dunkeln? Eigentlich nicht. Aber ich mag es schon gerne, wenn ich ein Licht in der Nähe und schnell griffbereit habe – man weiß ja nie!

55. Welchen Schmuck trägst du täglich? Meine Ohrringe, die ich auch zum Schlafen nicht rausnehme. Ansonsten seit kurzem wieder eine Uhr, die ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Ab und zu trage ich auch Ketten aber generell mag ich eher dezenten Schmuck, ohne viel Klimbim.

56. Mögen Kinder dich? Erstaunlicherweise schon. Erstaunlich, weil ich ganz fremde Kinder selber oft ein wenig merkwürdig finde oder selber ein wenig brauche, bis ich mit ihnen warm werde. Ich glaube, dass Kinder ganz schnell spüren, ob sie da mit einem Kinderfreundlichen und nicht so bitterernstem Erwachsenen zu tun haben – vielleicht ist es auch das bei mir?

 

 

57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino? Alle schnulzigen Filme oder Komödien. Ich gehe ja sehr gerne ins Kino aber ich würde nie Geld für so einen typischen Frauenfilm oder irgendeine deutsche Komödie ausgeben. Für Filme mit Superhelden dagegen schon!

58. Wie mild bist du in deinem Urteil? Wenn ich einmal eine Meinung habe, dann lasse ich mich zumindest schwer davon abbringen. Das trifft auch auf Urteile gegenüber einzelnen Menschen zu. Allerdings gehört schon sehr, sehr viel dazu, mich so zu verärgern, dass mein Urteil gegenüber einem Menschen so schlecht ist, dass eine Versöhnung ausgeschlossen ist.

59. Schläfst du in der Regel gut? Wenn mich gerade irgendwas beschäftigt, dann fällt mir das Durchschlafen immer schwer. Dafür bin ich Meister im Einschlafen – das schaffe ich oft innerhalb von fünf Minuten!

60. Was ist deine neueste Entdeckung? Dass ich mit meinem Mehrweg-Kaffeebecher ganz einfach meine Milch im Büro aufschäumen kann – hat mir meine Kollegin gestern gezeigt!

By Vanessa, Januar 25, 2018
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ÜBER VANESSA
Vanessa, nordisches Mädchen, beheimatet am Niederrhein. Jung genug, um an Einhörner zu glauben, alt genug, um dem Leben unerschrocken gegenüber zu stehen.
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  • Sogar Frodo, die alte Mimose, bekommt bei der Sonne gute Laune und macht Spökes im Waschbecken 😊 #happyvanessaday #frodobeutlin #instacats #catstagram #catcontent #igcats #catsofinstagram #catcommunity #catsoninstagram
  • How to make Vanessa happy 💕 Ich will mich gerade gar nicht beschweren - draußen ist es so schön kalt und die Sonne macht die Laune besser. Aber nur so ein bisschen Schnee, kann es den nicht noch dazu geben...büdde🙈!? #happyvanessaday #iglandscape #landscapephotography #winterwonderland
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  • Vor ein paar Jahren bin ich in eine unangenehme Situation geraten, in der mir ziemlich bewusst wurde, was die Debatte um #sayno eigentlich bedeutet.

Ich war im einem Airbnb Zimmer eingebucht, in einer, wie ich erst dachte, WG von einem Mann und einer Frau. Bei der Ankunft in der Wohnung stellte ich fest, dass da nur ein Typ wohnt - aber hey, warum muss das direkt was schlimmes sein? Naiv oder leichtgläubig oder einfach nur nichtsahnend dachte ich, dass es das nicht sei. Abends lud er mich auf ein Bier ein, was ich ebenfalls als einfache Nettigkeit abtat. Nach einigen Angrabsprüchen, machte ich ihm klar, dass ich so gar keinen Bock darauf hätte und auch nicht interessiert sei. Als ich mich in “mein“ Zimmer verabschiedete, dass nicht mal abschließbar war, musste ich mir von dem Kerl noch anhören, dass er am liebsten mitkäme. Mir war unwohl, ich fühlte mich völlig daneben und gleichzeitig ohnmächtig - denn der Typ belagerte in der Nacht scheinbar den Flur, wodurch für mich das einfache Abhauen noch unmöglicher erschien. Als ich nämlich nachts kurz ins Bad ging, stand er plötzlich wieder auf dem Flur.

Am nächsten Morgen konnte ich dann die Wohnung, weil er wohl noch schlief.

Später war ich so wütend. Auf den Kerl, auf mich. Und anschließend auch auf einen geringen Teil meiner Mitmenschen, der mir sagte, dass ich doch sofort hätte gehen sollen und mir teilweise den Vorwurf machte, dass ich mich selber in diese Situation gebracht hätte.

Ja, natürlich hätte ich dort nicht noch über Nacht bleiben sollen, wäre ich vor Schiss nicht so erstarrt gewesen. 
Dennoch rechtfertigt das nicht sein Verhalten, das meine Grenzen mehrmals übertrat. Dass er mir solche Angst machte, dass ich eben erstarrte.

Ein “nein“ heißt eben nur das und nicht “vielleicht“, nicht “eventuell“. Und, weil ich mir sicher bin, dass fast jede Frau in irgendeiner Weise schon ähnliches erlebt habe, möchte ich ein Zeichen mit setzen. Für Respekt und Liebe und gegen sexuelle Grenzüberschreitungen.

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  • Kann gerade nix in der Küche machen und draußen war doofes Wetter. Deswegen gibt es nur ein Bild mit Frodo und mir😁 #happyvanessaday #sundaymood #sundayfunday #catcontent #catlove #instacats #catstagram #frodobeutlin

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