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Asien, Thailand, Travel

Drei Wochen quer durch Thailand – Roundup Bangkok.

Liebe Leute!
Anreden sind hier sonst nicht mein Stil aber die folgende Posts liegen mir am Herzen und da gehört es sich doch wohl eine angemessene Ansprache dafür zu halten.
Drei Wochen bin ich mit meiner besten Freundin durch Thailand gereist und ich habe echt lange überlegt, wie ich alles in Blogposts verfassen kann.Entschieden habe ich mich für eine Art Traveldiary nur nicht so detailliert und eher als Roundup der Reise. Tipps und ganz besondere sehenswerte Dinge, werde ich euch dann nochmal in separaten Posts liefern!

Los geht es mit Bangkok, der Stadt, die eine reine Reizüberflutung ist.

 

Wart ihr schon mal auf einem Festival und hattet nach dem dritten Tag das Gefühl, dass euer Kopf nicht mehr abschalten kann, weil er so voll vom Dauerlärm und Gerüchen von Dixiklos, Grillzeug und anderen merkwürdigen Dingen ist?

Ungefähr so ist Bangkok.

Wir waren zwei Nächte direkt zu Beginn unserer Reise und dann nochmal ungeplant ein paar Tage später für zwei weitere Nächte dort.

Die ersten Nächte verbrachten wir in einem Hostel in einer Seitenstraße der Khaosan Road. Die Khaosan Road toppt alles nochmal – Lärm, verrückte Menschen, Besoffkis, überall frittierte Skorpione, Eimersaufen und Lachgas.

Hört sich nicht so attraktiv an aber ich glaube, dass du nicht richtig in Bangkok warst, wenn du nicht eine Partynacht auf dieser Straße erlebt hast!

In Bangkok gibt es aber auch die dreistesten Tai- und Tuk Tuk Fahrer, die wir während unserer gesamten Reise erlebt haben. Wenn man da nicht aufpasst, landet man plötzlich in einem Schlepperbüro, in dem einen irgendeine völlig überteuerte Bootstour oder etwas anderes angedreht wird.

Und dann gibt es da noch völlig verrückte Shops, Einhorn- und Katzencafés und wunderbare Märkte.

 

 

Unseren ersten ganz authentischen Thaimarkt, den Nang Loeng Market haben wir durch Zufall entdeckt. Plötzlich gab es kaum noch Touristen um uns herum, sondern nur noch Thais, die es sehr amüsant fanden, dass wir einfach mal alles so kauften, ohne zu wissen, was wir da eigentliches Essbares in die Hände gedrückt bekamen.

 

Bei einem thailändischen Omelett gab es noch ein Schälchen Suppe dazu. Dachte ich. Bis zwei, drei thailändische Frauen lächelnd vor uns standen und mir zu verstehen gaben, dass das die Sauce für das Omelett war und keine Suppe. Passte so auch besser und war außerdem insgesamt meeega lecker!

Essen geht übrigens überall an den Garküchen verdammt gut. Für uns erstmal ungewohnt, weil die besten Restaurants die waren, die ganz einfach mit billo Plastikstühlen am Straßenrand ausgestattet waren. Aber da bekommt man in Bangkok einen guten Einstieg – esst alles, was an den Ständen angeboten wird, selbst wenn ihr nicht wisst, was das ist. Das meiste ist so lecker, dass ihr euch fragen werdet, wie ihr je ohne diese Speisen leben konntet! Kein Scherz!

 

 

 

 

 

Richtig gutes Essen gibbet auch in Chinatown. Da kann man dann dazu auch noch Spielzeug und andere Dinge aus Plastik kaufen. Plastik scheint ja eh das Lieblingsmaterial der Thais zu sein. Alles wird darin verpackt und man kann gar nicht so schnell etwas sagen, wie man wieder reine Plastiktüte in die Hand gedrückt bekommen hat!

Außerdem habe ich da die perfektionierte Art der Haarentfernung mit dem Faden gesehen. Dort setzt man sich dann einfach kurz mal an die Straßenseite und bekommt jedes Minihärchen im Gesicht mit einem Faden entfernt.

Bangkok ist aber auch Dreh-und Angelkreuz von Thailand. Deswegen sind wir dort auch nochmal für zwei Nächte gelandet, bevor es für uns weiter nach Koh Chang an die Ostküste ging.

Diesmal buchten wir ein Hostel im Stadtteil Silom. Das liegt zwar etwas von den zentralen Orten wie dem Regierungsgebäude und eben der Khaosan Road entfernt. Dafür ist man sehr nah am Chao Phraya Fluß. Hier kann man ziemlich günstig mit der Fähre fahren, was wir ausgiebig genutzt haben, da man von der Fähre aus nochmal einen ganz anderen Blick auf Bangkok bekommt!

 

 

 

Man kommt vom Wasser aus zB zum Blumenmarkt und zu verschiedenen Tempeln – unter anderem auch zum Wat Pho, dem Tempel, in dem man dem Reclining Buddha findet.

 

 

Als wir dort ankamen, hatten wir einen ziemlich heftigen Vortag inklusive  einer sehr alkohollastigen Nacht hinter uns. Kaum im Tempel angekommen, hat man das Gefühl, dass man sich in einer Oase befindet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir hatten beide plötzlich Tränen in den Augen, weil diese Tempelanlage einfach total runter fährt, sobald man sie betreten hat. Und dann dieser riesige Buddha – 46 Meter lang und 15 Meter hoch.

 

Und dann, das größte Highlight im Wat Pho: die beste Massageschule Thailands. Wirklich – keine Massage danach konnte das toppen und überall kann man von der sehr guten Qualität der Ausbildung dort lesen.
Innerhalb von ein paar Minuten hat mir die Masseurin sämtliche Blockaden aus dem Rücken geholt, dass ich danach überlegt habe, ob ich sie irgendwie mit nach Deutschland schmuggeln könnte!

Bangkok hat also echt so einiges zu bieten und dennoch würde ich beim nächsten Mal nur kurz zu Beginn eine Nacht bleiben und dann weiter reisen. Thailand ist nämlich nicht gleich Bangkok und Bangkok nicht Thailand – es ist wie mit jeder anderen Metropole. Spannend und aufregend aber meistens spiegeln so große Städte ja nicht das eigentlich Land wieder.

Im nächsten Post nehme ich euch daher mit in den Süden, auf zur legendären Full Moon Party-Insel Ko Phangan!

By Vanessa, Dezember 10, 2016
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ÜBER VANESSA
Vanessa, nordisches Mädchen, beheimatet am Niederrhein. Jung genug, um an Einhörner zu glauben, alt genug, um dem Leben unerschrocken gegenüber zu stehen.
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