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Asien, Thailand, Travel

Drei Wochen quer durch Thailand – Roundup Koh Chang.

Wie ich euch im letzten Thailand Post ja schon erzählt habe, hatten sich unsere Pläne so verändert, dass wir uns auf den Weg nach Koh Chang machten – ohne irgendeine Ahnung zu haben, wie es dort sein würde.
Es gab also keine lange Pinterest-Pinnwand mit Bildern und Musste-gemacht-haben von dieser Insel. Und ganz im Ernst? Das war auch gar nicht schlimm.
Dieses ganze supergenaue planen zuvor und bloß die Dinge sehen müssen, die aus Pinterest und Co angepriesen werden, haben einen enormen Druck verursacht.
Wir waren zwischendurch von diesem Entscheidungsdruck auch bloß das beste Café, den besten Strand und eh die beste Reise der ganzen Welt zu machen, so angenervt, dass es im Nachhinein ein großes Geschenk war, dass unsere Pläne einfach mal durch den Regen auf Koh Phangan über Bord geworfen wurden.
Aber weiter mit der eigentlichen Reise.
Von Bangkok aus kommt man ziemlich einfach mit Bussen bis nach Trat, von wo aus man dann wiederum mit der Fähre nach Koh Chang fährt.
Die Busfahrt dauert ca 6 Stunden (angegeben sind etwa fünf Stunden aber Zeit ist in Thailand oft sehr relativ), die Fährfahrt nochmal eineinhalb Stunden.
Gekostet hat uns die Fahrt ungefähr 300 Baht, was umgerechnet etwa 8,30 € sind. Ich werde euch in einem separaten Post nochmal ne kleine Auflistung machen, was so eine dreiwöchige Reise nach Thailand in etwa kosten kann. Denn davor hatte ich mir immer ziemlich den Kopf zerbrochen und kann mir vorstellen, dass es einigen von euch, die zum ersten Mal so eine Reise machen, ähnlich geht.
Unser Resort, das wir auf Koh Chang bezogen haben, hatten wir übrigens während der Busfahrt über Hostelworld ganz fix gebucht.
Es gab also viele Unbekannte, die wir gar nicht einschätzen konnten, aber dieser kleine Mutschub hat uns ein paar der schönsten Tage unserer Reise beschert.
Unserer Resort lag im Südwestlichen Teil der Insel, ein Stückchen entfernt von den Sandstränden des berühmteren White Sand Beach. Das war für uns beide nicht weiter schlimm, weil wir erst einmal nur einen schönen Platz mit ordentlich Sonne und endlich ein bisschen Urlaubsgefühl haben wollten.
Dass wir das dann schon beim Betreten vom Elephant Bay Resort zu sehen bekommen sollten, war uns vorher gar nicht so klar gewesen.

Super süße Bungalows, ein Pool und Hängematten auf der kleinen Anlage und den besten Blick auf den wunderschönsten Sonnenuntergang!

Sonnenuntergänge sind auf Koh Chang eh das Größte – ich glaube, dass ich noch nie zuvor so oft hintereinander so tolle Sonnenuntergänge gesehen habe.

Ansonsten ist diese Insel an der Ostküste Thailands so ein kleines Hippieland. Alles ist so verdammt entspannt und irgendwie scheint die Zeit dort anders zu ticken. Die Einheimischen sind mega nett und freundlich und wir hatten zu keinem Zeitpunkt das Gefühl irgendwo abgezockt zu werden. Die Taxipreise sind festgelegt und müssen nicht verhandelt werden – alleine das entspannt schon ungemein, wenn man zuvor in Bangkok immer am hin- und her verhandeln war oder auch einfach mal aus dem Taxi geschmissen wurde.

Essenstechnisch bekommt man auf Koh Chang auch gute und authentische Thaiküche. Es gibt am Straßenrand immer mal wieder kleinere Food Märkte oder Garküchen, die leckerste Currys anbieten.

Koh Chang ist so ne Mischung aus Dschungel, Bergen und tollem Strand. Wenn man Bock und Zeit hat, lohnt sich auch der Besuch der Nationalparks und dem einen oder anderen Wasserfall.

Wir hatten uns den Khlong Phlu Wasserfall ausgesucht, weil wir unbedingt auch bei einem Wasserfall schwimmen gehen wollten – das geht nämlich nicht immer und überall. Man kommt dort auch von jedem Teil der Insel entspannt mit einem Taxi hin und kann dann die restlichen Meter (etwa 20 Minuten) gut zu Fuß gehen.

Sogar mit Birkenstock klappt das ganz gut, allerdings bin ich auch mal in den Pyrenäen entgegen aller vorherigen Ansagen immer mit FlipFlops oder Sneakern gut ausgekommen. Wenn ihr also eher so zu stolpernden Menschen gehört, solltet ihr lieber festes Schuhwerk tragen.

Nehmt euch für den Weg zum Wasserfall ein bisschen Zeit und guckt mal auch neben dem eigentlichen Fußweg, es gibt jede Menge tolle Landschaft und witzige Tiere zu sehen (ich sage nur Schnabelschildkröte!).

Was ich auf Koh Chang nicht machen würde ist das Elefanten reiten. Es gibt einige Elefanten Camps, die aber wohl allesamt diese gutmütigen grauen Riesen anketten und eben diese Reittouren anbieten. Zum Glück hat da Josie so viel Überzeugungsarbeit bei mir geleistet, dass ich im Nachhinein sehr froh bin, nicht bei so einem Camp gewesen zu sein.

Die Insel hat ja eh so viel Chilligkeit und anderes zu bieten, dass man genug andere Sachen machen kann!

Beim nächsten Thailand Post nehme ich euch mit nach Chiang Mai. Hoch im Norden Thailands, wo wir das legendäre Lichterfest miterleben konnten!

By Vanessa, April 14, 2017
  • 2
2 Comments
  • Jacky
    Juni 23, 2017

    Hallo!

    Das klingt wirklich nach einer tollen Insel. So schön entspannt und vielseitig. 🙂
    Einen Wasserfall hätte ich mir auch auf jeden Fall angesehen, aber eher mit festem Schuhwerk ;D
    Die Fotos von den Sonnenuntergängen sind wirklich wunderschön.

    Liebe Grüße

    • Vanessa
      Juli 5, 2017

      Die Insel ist wirklich der Traum und ich möchte da unbedingt noch einmal hin 🙂

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ÜBER VANESSA
Vanessa, nordisches Mädchen, beheimatet am Niederrhein. Jung genug, um an Einhörner zu glauben, alt genug, um dem Leben unerschrocken gegenüber zu stehen.
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  • Weil sich einige mehr Infos zur SoLawi gewünscht haben, kommt hier wieder etwas Input😊 Ihr seht mein erstes Gemüse, ganz frisch morgens geerntet und Nachmittags dann von mir abgeholt. Ich habe “nur“ einen halben Ernteanteil, weil ich einen ganzen Ernteanzeil alleine gar nicht komplett essen könnte. Und das hier ist schon ganz schön viel für mich🙈 Ein halbes Kilo Spinat, ein Kilo Kartoffeln, fast 300g Feldsalat, bisschen Asiasalat, 750 g Grünkohl, ein halbes Kilo Wirsing und eine Sellerieknolle❤ Der Preis für einen Monat ergibt sich aus den tatsächlichen Kosten, die der Landwirt hat, wobei das Prinzip der solidarischen Landwirtschaft ist, dass jeder so viel gibt, wie er kann. Das heißt, wenn du dir den monatlichen Richtwert nicht ganz leisten kannst, gibst du das, was für dich geht. Wenn du ein bisschen mehr als den eigentlichen Richtwert zahlen kannst, dann machst du das aber auch 😊 #solawikrefeld #solidarischelandwirtschaft #eatyourgreens #seasonalfood #plantbased

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