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Flower Power im Botanischen Garten in Krefeld.

Kennt ihr das? Man hat das Gefühl, dass man irgendetwas Neues entdecken muss. Irgendeine neue Erfahrung machen muss, neue Eindrücke sammeln muss. Das fühlt sich so ein bisschen wie Fernweh an aber man braucht dafür nicht unbedingt weit weg zu fahren, um dieses Gefühl zu stillen.
Manchmal gibt es ganz in der Nähe schon das, wonach du suchst. Oder das, was dieses „Neu“weh-Gefühl auch braucht.
Menschen, die eigentlich schon immer um dich herum waren und sich eure Wege bisher nicht gekreuzt haben. Orte, die nur einen Katzensprung entfernt liegen und du nicht wusstest, dass sie es dort gibt.
Vor einer Woche war so ein tag. So ein Tag, an dem ich Lust hatte, irgendwas Schönes und irgendwas Neues zu sehen. Die Sonne tauchte immer mal wieder auf und ich fuhr spontan zum Botanischen Garten in Krefeld – da war ich nämlich noch nie. Und der Gedanke ein bisschen zwischen Blümchen herum zu schlendern, Fotos zu machen und die Ruhe zu genießen, war an dem tag furchtbar verlockend für mich.

Zufällig fand auch die „Art of Eden“-Ausstellung an dem Tag dort statt. So kostete mich der erste Besuch im Botanischen Garten direkt etwas. Tja, und das mit der Stille und Ruhe war dadurch auch gegessen. Überall furchtbar eloquente Menschen, die aufmerksam durch die ausgestellten Designobjekte leifen – und mittendrin ich. Die mit sowas gar nicht so viel am Hut hat. Denn obwohl ich Design und Kunst echt gut finde, habe ich zu solchen – schlagt mich jetzt nicht – Gartenstatuen und verrosteten Säulen überhaupt keinen Zugang. Gar keinen. So überhaupt gar keinen, dass die für mich auch alle ähnlich aussahen. Und fotografieren konnte ich auch keines dieser Objekte – da hätte ich nämlich jedes Mal nachfragen müssen. Und, wenn man Ruhe haben möchte, ist eines dann wirklich doof – nämlich reden zu müssen. Alles also nicht so einfach an dem Tag.

Aber. Die Blumen, die waren toll! Überall blühten noch wunderschöne Tulpen und brachten mich einmal mehr in volle Frühlings-/Sommerstimmung! Und einen kleinen Moment der Ruhe hatte ich dann doch auf einer Bank. Peoplewatching kann ja auch recht meditativ sein 😉

Weil aber auch nicht alles immer neu sein muss, habe ich meine alten Vans wieder rausgekramt – und, hey, ich könnte sagen, dass da spontan eine alte Liebe wieder entflammt ist!

By Vanessa, Mai 13, 2015
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ÜBER VANESSA
Vanessa, nordisches Mädchen, beheimatet am Niederrhein. Jung genug, um an Einhörner zu glauben, alt genug, um dem Leben unerschrocken gegenüber zu stehen.
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