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Europa, Portugal, Travel

Fünf Dinge, die du in Porto gesehen haben solltest!

Ich kann euch gefühlte 100 Posts über Porto rausschmeißen. Zumindest habe ich so viele Fotos gemacht, dass ich erstmal eine Weile brauchte, um alles zu sichten und zu bearbeiten. Aber, weil ich euch nicht zu lange auf die Folter spannen möchte, habe ich heute schon mal für euch einen kleinen Must-See Post. Und versprochen – da kommt in den nächsten Tagen noch einiges mehr!

1. Einmal durch den Mercado do Bolhao schlendern

Der Mercado do Bolhao liegt passenderweise direkt an der Metro Station Bolhao und ist von außen erstmal gar nicht als Markthalle zu erkennen. Zugegeben war ich auch etwas geprägt von der Markthalle in Rotterdam, die ja ultraneu ist. In Porto kommt man allerdings dem wirklichen Gedanken hinter diesen Markthallen auf die Spuren. Jeden Tag gibbet dort frisches Obst und Gemüse aber auch Fisch und Fleisch. Essen kann man dann praktischerweise auch dort – zu den kulinarischen Genüssen gibbet aber einen separaten Post für euch!

2. Guck dir den Bahnhof Sao Bento an

Wenn du schon beim Mercado do Blhao bist, lohnt sich ein kleiner Spaziergang Richtung Ribeira und Douro Fluss. Zu Fuß entdeckt man ja sowieso die besten Dinge und vom Markt bis zum Bahnhof sind es ungefähr 1,5 Kilometer. Als ich mit meiner Mutter dort ankam, waren wir beide schon von allen möglichen anderen Kirchen, Häusern und Gassen geflasht. Aber der Blick in den Bahnhof ist nochmal etwas ganz besonderes. Überall an den Wänden sind die typischen portugiesischen Fliesen (heißen auch Azulejos) zu sehen, die Teile der portugiesischen Geschichte abbilden. Ich glaube, dass ich vorher noch nie einen so schönen Bahnhof gesehen habe, echt wahr!

3. Durch die Rua das Flores gehen

Natürlich könnte der Punkt auch heißen „durch die Gassen gehen“, denn eigentlich lohnt sich der Blick in jede Straße, jede Gasse. Überall gibt es etwas zu sehen und überall geht einem das Herz auf. Die Rua das Flores aber ist so schön, dass wir da jeden Tag lang gelaufen sind. Neben kleinen Cafés und feinen Lädchen hat mich aber besonders die schöne Schaufenstergestaltung angemacht. Weiterer Pluspunkt: obwohl die Straße direkt um die Ecke von Sao Bento Bahnhof und in Richtung Ribeira liegt, sieht man relativ wenige Touristen. Und das bedeutet, dass viele Portugieser dort essen gehen und das bedeutet gleich, dass es hier keine Touri-Abzocke mit schlechtem Essen gibt, sondern eben portugiesische Küche und faire Preise.

4. Geh runter zur Ribeira und zum Douro

Ok, jetzt kommt der krasseste Touri-Teil. Aber manches muss man eben mal gesehen haben. Ribeira heißt übrigens übersetzt Flussufer – in Porto wird als Ribeira aber die Altstadt am Dourofluss bezeichnet, die 1996 sogar in Weltkulturerbeliste aufgenommen wurde. Hier gibbet ein Café und Restaurant neben dem nächsten. Alles ist sehr Tourilastig aber eben irgendwie auch schön. Und für den Blick hinüber in die Schwesterstadt Vila Nova de Gaia lohnt es sich auch eine etwas teureres Glas Wein in einem der Restaurants zu trinken und einfach das Panorama zu genießen.

5. Einmal hoch zur Igreja dos Clérigos

Vom Douro geht es jetzt wieder zurück Richtung Stadt und noch ein bisschen Bergauf. Kirchen gibt es in Porto sehr, sehr viele – am Anfang waren meine Mutter und ich noch ziemlich euphorisch, wenn wir wieder eine wunderschöne Kirche gesehen haben. Am Ende unserer Reise haben wir die Kirchen nur noch abgenickt. Irgendwann gab es echt einen Schöhnheitsoverkill. Ich denke, dass es jedem so gehen wird. Aber die Igreja dos Clérigos ist mir sehr fest im Gedächtnis geblieben. Und das nicht unbedingt, weil sie besonders schön ist. Sondern eher, weil der Ausblick von der Kirche aus einfach mal der Wahnsinn ist. Neben der Kirche gibbet einen kleinen Platz neben verlassenen Häusern, von dem man über Porto bis über den Douro blicken kann – und dann bekommt man von dem Blick auch ganz leicht feuchte Augen, weil der Anblick eben so so so schön ist!
So, das war mein mini Must-See-Guide für Porto. Beim nächsten Mal nehme ich euch mit auf eine kleine Foodtour. Und dann warten noch ganz ganz viele andere schöne Bilder auf euch. Ihr dürft gespannt sein;)

By Vanessa, November 30, 2015
  • 4
4 Comments
  • Minza will Sommer
    November 30, 2015

    Herrjeh…. zu einigen Fotos fallen mir schönste Anekdoten ein. Ich mag Porto so sehr. Wegen der Architektur war ich da (Souto de Moura, Álvaro Siza, …) – atemberaubend wie die kleinen Gassen, das Essen und Fado.

    Danke für's Zeigen + liebe Grüße! 🙂

    • Vanessa
      November 30, 2015

      Da musst du mir bei Gelegenheit mal von erzählen:)! Die Architektur fand ich auch umwerfend! Man weiß ja gar nicht, wo man übera hingucken soll, weil es so viele tolle Dinge zu sehen gibt…

  • nike
    November 30, 2015

    wie hübsch! porto steht auch noch auf meiner liste – zu recht, wie ich sehe. die markthalle ist schon mal mehr mein ding als die in rotterdam! freu mich auf noch mehr bilder!

  • Hoflove
    Dezember 1, 2015

    hach..nach porto will ich auch noch unbedingt!! wir waren schon mal in faro, aber das konnte nur an wenigen ecken überzeugen. in portugal an der küste hat mich sonst noch lagos total begeistert. so ein schönes land!
    ganz liebe grüße, kathy

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ÜBER VANESSA
Vanessa, nordisches Mädchen, beheimatet am Niederrhein. Jung genug, um an Einhörner zu glauben, alt genug, um dem Leben unerschrocken gegenüber zu stehen.
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  • Warum wartet man so oft auf bessere Gelegenheiten, besseres Wetter, ruhigere Zeiten oder passendere Momente? Irgendwie kommt das meiste doch anders als man es sich vorher überlegt oder zerdacht hat...ich habe so oft an ganz engen Plänen festgehalten und festgestellt, dass es manchmal ohne Plan so viel entspannter ist und ich mich dadurch auch viel besser fühle😊 Natürlich ist so ein Grundgerüst an Ideen auch nicht schlecht aber diese strikte Planung, wann was passieren muss und soll, die mache ich schon lange nicht mehr💕
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