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Food, Herzhaft, Vegan

Life Changing Bread und warum ein Zuckerverzicht gerade jetzt so gut tut.

Das neue Jahr ist fast drei Wochen alt und trotzdem kommt es mir so vor, als wäre Weihnachten erst gestern gewesen.

Und die Schokofresskalation dazu.
Jedes Jahr um die Weihnachtszeit dreh ich nämlich ziemlich ab und schraube mir jeden Lebkuchen, jeden Schokokringel und Dominostein, der mir nur in die Finger kommt, in Sekundenschnelle rein. Kalorien im Dezember zählen ja nicht, ne?!
Dazu kommen dann noch Leckereien, die so im Büro rumfliegen und die dann gerne auch schon morgens vor dem „richtigen“ Frühstück.

Ich habe dann einen richtig fiesen Drang nach Süßem und kann dem auch kaum widerstehen. Wenn ich da mal in mich gehe, merke ich, dass Zucker wirklich zur Sucht werden kann. Morgens schon ein Stück Schoki, nachmittags gegen das bekannte Tief dann auch schnell mal nen Schokoriegel.
Zum Glück spielt Sport bei mir seit vielen Monate eine so große Rolle, dass sich dieser massenhafte Zuckerkonsum nicht zu sehr auf der Waage bemerkbar macht.
Nerven tut mich das aber trotzdem immer wieder aufs Neue.
Im letzten Jahr habe ich schon mal einen gesamten Monat vollkommen auf Süßkram verzichtet und mich damit ziemlich gut gefühlt. Dieses Jahr habe ich genau an Neujahr wieder damit angefangen. Dazu habe ich mich noch mehr mit dem Thema Zucker beschäftigt und lasse nicht nur Weingummi, Schoki und Co weg, sondern versuche wirklich jeden Zucker von meinen Mahlzeiten fern zu halten.
Ich möchte langfristig wieder achtsamer mit meinem Zuckerkonsum und den Lebensmitteln, die ich so zubereite, umgehen, 
Knapp drei Wochen halte ich schon gut durch und es klappt total gut und besser als ich erwartet habe. Und wisst ihr was? Ich hatte im letzten Jahr immer wieder mit fiesen Kopfschmerzen zu tun. Seit Neujahr hatte ich keinen Koppes mehr, der mich ne Ibuprofen nehmen ließ. 
Wenn man sich mit dem Zuckerverzicht und dem gesamten Clean Eating Thema beschäftigt, gelangt man irgendwann zum Life Changing Bread. Bekloppter Name? Jepp. da stimme ich euch zu. Das ursprüngliche Rezept stammt vom Blog My New Roots und im Netz befinden sich schon zahlreiche Variationen.

Ich reihe mich nun auch da ein und präsentiere euch heute meine glutenfreie Variante (und übrigens das erste Brot, das ich jemals gebacken habe!):

Life Changing Bread

Für ein Brot benötigt ihr
140 g Buchweizenmehl
1/2 Becher Hanfsamen
2 El Chiasamen
1 Becher glutenfreie Haferflocken (oder Reisflocken/Sojaflocken)
1/2 Becher Leinsamen (am besten geschrotet)
1 Becher Nüsse
4 El Flohsamenschalen
3 El geschmolzenes Kokosöl
1 Tl Salz
1 1/2 Becher Wasser
Alle trockenen Zutaten vermischen, dann das flüssige Öl und das Wasser mit den trockenen Zutaten verkneten. 
Den Teig in eine Kastenform füllen – am besten legt ihr die mit Backpapierstreifen aus (die Form nicht einfetten!). 
Dann den Teig für mindestens zwei Stunden ruhen lassen oder ihr bereitet den Teig abends zu und backt ihn am Morgen, das klappt auch super!
Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und das Brot für 20 Minuten backen. Dann das Brot aus der Kastenform stürzen und auf dem Backrost für weitere 50 Minuten backen.

Das Brot vollständig auskühlen lassen, bevor ihr es anschneidet – auch, wenn es so gut riecht, dass ihr direkt vom warmen Brot naschen wollt 😉

By Vanessa, Januar 20, 2017
  • 1
1 Comment
  • nike
    Januar 20, 2017

    den ganzen tag hab ich schon nen ohrwurm. genauer gesagt, seitdem ich deinen post gelesen habe …

    ch-ch-ch-ch-changes
    turn and face the strange
    ch-ch-changes
    don't want to be a richer man
    ch-ch-ch-ch-changes
    Turn and face the strange
    ch-ch-changes
    there's gonna have to be a different man
    time may change me
    but I can't trace time …

    sieht gut aus, dein life changing bread! aber ich bin ja eh schon lcb fan girl … 🙂

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ÜBER VANESSA
Vanessa, nordisches Mädchen, beheimatet am Niederrhein. Jung genug, um an Einhörner zu glauben, alt genug, um dem Leben unerschrocken gegenüber zu stehen.
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