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Europa, Portugal, Travel

Roadtrip durch Portugal – Porto und der Peneda-Gerês Nationalpark

Zuerst einmal: Fahrt nach Portugal! Und wenn ihr schon mal da wart, fahrt trotzdem nochmal hin! Ehrlich, dieses Land ist einfach wie ein herzerwärmender Mensch, der immer gut zu euch ist!

Bisher habe ich selten so wahnsinnig hilfsbereite und freundliche Menschen erlebt wie in Portugal. Dazu richtig gutes Essen, viel Sonne und eine Traumlandschaft. Ich brauche nicht mehr, um einfach glücklich zu sein.

Im Vorfeld hatte ich zumindest die grobe Route schon geplant – ein paar Tage Porto, eine Nacht in Coimbra, ein paar Tage Lissabon und dann ab an die Algarve.

Dank meiner attraktiven Reisebegleitung aka das Auto, das aussah wie ein Spielzeugauto, konnte ich auch ein paar spontane Tagestrips und ein paar abenteuerliche Fahrten machen, die vorher so nicht geplant waren.

Nach und nach werde ich euch also jetzt mit jeder Menge sonnigen Bildern und Portugal-Erlebnissen füttern. Heute geht es erst einmal in den Norden nach Porto und noch nördlicher an die spanische Grenzen.

Porto, die kleine hübsche Schwester von Lissabon

Der erste Stopp und meine ersten Übernachtungen waren in einer Stadt, in die ich mich vor zwei Jahren schon mal spontan verknallt hatte.

Zwei Jahre fühlten sich wie zehn Jahre an. Porto hat sich ganz schön gewandelt. Habe ich vor zwei Jahren maximal ein Kaffee mit Sojamilch finden können, sprießen heute viel mehr Hipsterbuden aus den hübschen Gassen.

 

 

 

Ich bin da immer sehr zwiegespalten mit solchen hippen Läden. Einerseits stehe ich hier in Deutschland total auf neue Foodtrends und Cafés, die dir alles nur keinen normalen schwarzen Kaffee mehr anbieten können. Andererseits stört mich das auf Reisen auch oft. Kulinarisch ist Portugal so ausgewogen und bunt, dass ich dort nie auf den Gedanken gekommen wäre, Burger oder irgendeine Bowl zu essen.

 

 

Dennoch wird Porto weiterhin zu meinen Lieblingsstädten Europas zählen – als ich dort durch die Straßen streunerte, fühlte es sich ein wenig an, als ob ich eine gute Freundin besuchen würde.

Mein größter Tipp, um diese wunderschöne Stadt zu erkunden ist also sich einfach treiben zu lassen, dabei entdeckt man nämlich alle schönen alten Seiten und genau so die neuen schicken Ecken – ihr könnt euch aus allem einfach das Beste aussuchen!

 

 

 

Zwei Tipps zum Essen/Trinken gehen habe ich aber auch noch, leider ohne Fotos, dafür war ich scheinbar zu sehr durch den Wind, als ich nach etwas zu essen gesucht habe:

1.Candelabro

Ein alter Buchladen, umgebaut zu Bar, die so richtig gemütlich ist. Rotwein ist günstig und lecker und abends könnt ihr ebenfalls relativ günstig einen kleinen Snack ergattern.

2. Taberna Santo Antonio

Wird überall zurecht hoch gelobt, auch, wenn ich mich bei meinem Besuch einfach beim Essen vergriffen habe. Reserviert, wenn ihr mehr als eine Person seid, vor – ich habe gerade noch einen Platz am Katzentisch neben der Theke bekommen, an dem wohl auch nicht mehr als eine Person passt und habe mitbekommen, wie viele Leute dort essen wollten aber wieder weg geschickt wurden, weil alles komplett voll war. Preise sind im mittleren Segment, Rotwein mal wieder sehr lecker und sehr günstig!

Braucht ihr noch mehr Tipps, was ihr in Porto sehen müsst? Dann klickt mal hier, da habe ich für euch schon mal die schönsten Spots in Porto zusammen geschrieben.

Peneda- Gerês, der einzige Nationalpark Portugals

Zugegeben, wenn ihr keinen Bock habt, insgesamt einen halben Tag im Auto zu verbringen, dann lasst den Nationalpark weg. Allerdings verpasst ihr dann eine wirklich tolle Gegend. Irgendwas ist ja immer.

Gut zwei Stunden nördlich von Porto liegt der riesige Nationalpark, der einzige Nationalpark Portugals. Als ich von Porto hoch in den Norden gefahren bin, habe ich so ein richtiges Urlaubsfeeling bekommen. Überall kommt man durch wunderschöne kleine Orte, alles ist einfach wunderbar ruhig und fühlt sich nach einem Film aus den Siebzigern an, in dem schicke Pärchen Wein trinkend an den Stauseen sitzen. So war zumindest meine Assoziation 🙂

 

 

Angekommen im Nationalpark am Homem Stausee geht es weiter mit der Ruhe. Es war so ruhig, dass ich sogar dachte, ich wäre irgendwo falsch abgebogen und hätte da gar nicht mit dem Auto sein dürfen.

Irgendwann kam aber doch ein Pärchen zu meinem auserkorenen Sightseeing Platz und ich war natürlich direkt angepisst, weil ich mich gestört fühlte. Hab ich natürlich nicht gezeigt aber glücklicherweise konnte die beiden meine Gedanken nicht lesen.

Aber dann geschah etwas, dass mir den ganzen Urlaub immer wieder passierte und ich fast ein ganzes Buch darüber schreiben könnte, wie mich dieses Portugal immer wieder eines Besseren belehrt hat: Die Beiden waren mega nett. So nett, dass sie mir sogar verrieten, wie ich zu dem Wasserfall, den ich suchte, gelangen konnte. So nett, dass sie mir anboten ein Foto von mir zu machen, als sie sahen, wie ich am Felsen mit der Kamera und dem Stativ rum hampelte.

 

Ich war wirklich überrascht und erschrocken. Erschrocken über meine Gedanken, dass ich die beiden erstmal doof fand und so wahnsinnig überrascht, wie super toll und nett beide waren. Erlebt man ja nicht oft, so eine unglaublich warmherzige Art und das bei ganz fremden Menschen!

So konnte ich also meinen ersten Wasserfall, dem Cascata da Portela do Homem, in Portugal finden, der zugegeben nicht ganz groß ist und das Wasser davor so verdammt kalt war, dass ich dachte, ich bekomme direkt einen Herzstillstand als ich kurz mal rein sprang.

 

 

 

Wenn man vom Wasserfall dann noch ein Stück weiter fährt, kommt man direkt zur Grenze von Portugal nach Spanien und kann, wenn man Glück hat (wie ich an dem Tag) ein paar der ca. 1600 im Nationalpark lebenden Wildpferde sehen.

 

Und ich revidiere jetzt noch meinen ersten Satz zu diesem Nationalpark – lasst ihn nicht weg, dafür ist er einfach viel, viel zu schön!

Beim nächsten Portugal Post werde ich euch von meiner abenteuerlichen Begegnung mit einem supersüßen Hund erzählen und das Geheimnis um die schönste Schaukel Portugals lüften;)

By Vanessa, November 9, 2017
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ÜBER VANESSA
Vanessa, nordisches Mädchen, beheimatet am Niederrhein. Jung genug, um an Einhörner zu glauben, alt genug, um dem Leben unerschrocken gegenüber zu stehen.
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  • Warum wartet man so oft auf bessere Gelegenheiten, besseres Wetter, ruhigere Zeiten oder passendere Momente? Irgendwie kommt das meiste doch anders als man es sich vorher überlegt oder zerdacht hat...ich habe so oft an ganz engen Plänen festgehalten und festgestellt, dass es manchmal ohne Plan so viel entspannter ist und ich mich dadurch auch viel besser fühle😊 Natürlich ist so ein Grundgerüst an Ideen auch nicht schlecht aber diese strikte Planung, wann was passieren muss und soll, die mache ich schon lange nicht mehr💕
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