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Food, Süß, Vegan

Vegane Nussecken.

Seit Guildo Horns ESC-Teilnahme und dem Hype um ihn, verbinde ich automatisch Nussecken mit diesem zotteligen alten Mann. Und irgendwie mochte ich die nie so wirklich…Manchmal habe ich mal ein Stück probiert und irgendwie waren die mir immer zu krass – zu krass mit Schoki umhüllt, zu krass im Nussgeschmack oder zu krass, weil der Teig zu dick war… Und, sorry Guildo – ich hab dabei irgendwie auch immer an deine leicht waschbedürftigen Haare gedacht!
Aber man wird ja im Alter immer weiser und mir scheint es auch so, als ob sich die Geschmacksknospen verändern – schließlich mochte ich als Kind auch keinen Spargel und könnte mich jetzt den gesamten Sommer davon ernähren…und deswegen habe ich letztens dann irgendwie auch ganz plötzlich richtig Bock auf Nussecken…für mich ganz unglaublich aber so war es nun mal. Und jetzt habe ich so ein hammer Rezept das ich mega lecker finde, das vielleicht nicht Guildo Horns Geschmack treffen wird, das dafür aber auch noch vegan ist und, das auch idiotensicher nach zu backen ist!

Vegane Nussecken ( 20 Stück )

Für den Teig
2 EL Leinsamen und 30 ml heißes Wasser als Ersatz zum Ei
300 g Mehl
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
130 g Margarine
1 TL Backpulver
Für den Belag
7 EL Konfitüre (ich habe Waldbeere genommen…nehmt das, was ihr zur Hand habt)
200 g Zucker
200 g Margarine
2 Päckchen Vanillezucker
4 EL Wasser
200 g gehackte Mandeln
200 g gehackte Haselnüsse (oder andere Nüsse, wenn ihr die lieber mögt)
Zuerst stellt ihr den Ei-Ersatz her: Leinsamen mit dem heißen Wasser pürieren. Das gibt nach einer kurzen Zeit eine klebrige Masse, dann habt ihr die richtige Konsistenz. Vermischt jetzt diese klebrige Masse mit dem Rest der Teig-Zutaten zu einem glatten Teig und rollt die Masse gleichmäßig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech aus. Das geht nicht so gut wie bei einem Mürbeteig aber trotzdem bekommt man das ganz gleichmäßig hin.
Jetzt geht es zum Belag: Streicht erstmal die Konfitüre auf den ausgerollten Teig und bereitet dann den Rest des Belages zu. Hierfür zerlasst ihr die Margarine in einem Topf und fügt den Zucker, den Vanillezucker und das Wasser hinzu. Jetzt leicht köcheln lassen bis die Masse andickt. Ganz klebrig wie Karamel wird es nicht aber ihr merkt es, wenn die Masse ein bisschen dicker wird. Macht nicht den Fehler und probiert den Belag, wenn er noch im Topf ist – ich habe mir dabei erstmal ordentlich den Finger verbrannt! Zum Schluss noch die Nüsse drunter mischen und jetzt die Masse auf den Teig streichen.
So, nun ab in den Ofen bei 175 Grad für 30 Minuten. Wenn die Nussecken fertig sind könnt ihr noch etwas Kuvertüre (vegane gibbet zB bei Rewe) schmelzen und ein bisschen über die Nussecken kleckern;)
    

Und jetzt bin ich gespannt, wo ihr vielleicht das Älterwerden eurer Geschmacksnerven bemerkt? Oder seid ihr da noch nie zimperlich gewesen und esst einfach schon immer alles?

By Vanessa, September 17, 2014
  • 1
1 Comment
  • Oui, Mimi
    September 17, 2014

    Das klingt ja gut! Für mich sind Nussecken total das Kindheitsgebäck, so oft gab es die. Wenn ich sie heute selber mache nehme ich meist Aprikosenmarmelade – auch wenn ich das Zeug sonst nie essen würde, auf Nussecken schmeckt das leicht bittere sehr gut! Aber in anderen Dingen kenne ich das "Wachsen" der Geschmacksnerven auch sehr gut, Oliven oder Ziegenkäse gehören z. B. zu den Lebensmitteln, mit denen man mich bis vor ein paar Jahren hätte jagen können…
    Lieben Gruß,
    Mirjam

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ÜBER VANESSA
Vanessa, nordisches Mädchen, beheimatet am Niederrhein. Jung genug, um an Einhörner zu glauben, alt genug, um dem Leben unerschrocken gegenüber zu stehen.
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