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Food, Herzhaft, Unterwegs, Vegan

Veganer Thai-Kartoffelburger mit scharfer Satésauce.

Keine vier Wochen mehr und es geht los nach Thailand. Drei Wochen, ein paar Inseln, viel Sonne und hoffentlich jede Menge tolle Eindrücke stehen mir bevor und ich freue mich schon so wahnsinnig, dass ich gestern schon angefangen habe, meinen Rucksack ein wenig zu packen 🙂
Weil sich also schon alles in meinem Kopf um Thailand dreht, gibbet heute ein angehauchtes Thailandrezept…

Die Idee zu einem Kartoffelburger kam mir übrigens nachdem ich vor kurzem zum Workshop über Kartoffeln in den wunderschönen Räumen bei Chefkoch.de eingeladen war. Dort habe ich unter anderem auch gelernt, dass man die Schale von Kartoffeln sehr wohl mitessen kann. Da ich immer mega Schälfaul bin und mir fast jedes Mal zur Kartoffelschale noch ne Fingerkuppe wegraspel, finde ich diese Info ziemlich wichtig!
Falls ihr auch noch mehr Infos zu den leckeren Knollen benötigt, guckt doch auch mal auf den Blog Die Kartoffel vorbei – da gibt es auch noch mega gute Rezepte mit Kartoffeln, zum Beispiel von dem leckersten Kartoffelkuchen, den ich je gegessen habe – ok, von dem ersten, den ich jemals gegessen habe, aber der war wirklich verdammt gut!
Der Burger ist übrigens durch und durch vegan – von den Burgerbuns angefangen bis hin zur köstlichsten Saté Sauce. Apropos Saté Sauce: Wenn ihr es nicht glauben wollt. Erdnuss und Kartoffel passt übrigens hervorragend zusammen! 
Die übrige Thainote bekommt der Burger auch durch die marinierten Gurkenscheiben, die angelehnt an den typisch thailändischen Gurkensalat sind. Etwas scharf, etwas säuerlich und verdammt lecker!
Aber nun, weniger Geschwafel, mehr Rezept…auf geht’s:

Vegane Thai Burger (6 Stück)

Wir fangen erstmal mit den Burger Buns an – während der Teig geht, könnt ihr nämlich super die restlichen Dinge zubereiten!

Vegane Vollkorn-Burger-Buns

Ihr benötigt 
1/2 Würfel Hefe
2 EL Zucker (zB Kokosblütenzucker)
120 ml lauwarmes Wasser
170 ml Pflanzenmilch
2 EL geschmacksneutrales Öl (zB Kokosöl)
1 TL Salz
375 g Vollkornmehl
Die Hefe und den Zucker im lauwarmen Wasser gut verrühren und etwas stehen lassen. Die Milch und das Öl dazu geben und verrühren. 
Salz und Mehl in eine Schüssel geben und die vorherige Flüssigkeit dazu füllen. Alles mit dem Knethaken des Handrührgerätes kneten – etwa 7 Minuten, bis der Teig schön glatt ist. Wenn der Teig zu nass ist, noch etwas Mehl hinzufügen.
Jetzt die Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Teig für eine Stunde gehen lassen (ich mache das unter der Bettdecke, da geht der Teig immer ganz gut!).
Wenn der Teig etwa das doppelte Volumen erreicht hat, geht es weiter – ihr teilt den Teig in ungefähr sechs gleichgroße Kugel, die ihr dann auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech nochmal ca. 45 Minuten gehen lasst.
Danach gehen die Buns bei 190 Grad Unter/Oberhitze für 15 Minuten in den Ofen und können dann nach Belieben zum Beispiel mit den nachfolgenden Dingen belegt werden.

Kartoffelpatties ( 6 Stück)

400 g Kartoffeln
1 EL Kartoffelstärke
1 EL Sojamehl und 2 EL Wasser (als Eiersatz)
Ein paar Korianderblätter
Salz
Öl
Zuerst die Kartoffeln (geschält) schön weich kochen und anschließend zerstampfen. Den Koriander und Salz untermischen und abschmecken. Die Stärke und den Eiersatz unter die Kartoffelmischung geben. Dann einzelne Taler formen und die dann in einer Pfanne mit etwas Öl schön braun braten.

Marinierte Gurkenscheiben

120 ml weißer Essig
60 ml Wasser
4 EL Zucker (zB Kokosblütenzucker)
1/2 Chilischote
Salz
1/2 Gurke in Streifen geschält
Das Wasser, den Essig und den Zucker in einem Topf erhitzen und zum Köcheln bringen bis der Zucker aufgelöst ist. Die Chilischote in kleine Ringe schneiden und hinzufügen. Mit Salz abschmecken und über die Gurken gießen. Das Ganze für ca. eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

Vegane Saté Sauce

100 g Erdnussbutter (ungesüßt)
1 Schalotte, klein geschnitten
1/2 Chilischote, klein geschnitten
1/2 Knoblauchzehe
1/2 Dose Kokosmilch (ca. 125ml)
Salz
Öl
Die Schalotte, die Chilischote und die Knoblauchzehe mit etwas Öl in einer Pfanne anbraten. Die Erdnussbutter hinzufügen und alles mit Kokosmilch ablöschen. Zum Schluss noch mit Salz abschmecken und warm servieren – wenn die Sauce kalt wird, wird sie etwas dickflüssiger, was manch einer vielleicht nicht so mag. Ich erwärme die Sauce deswegen nochmal kurz bevor die Burgerschlacht los geht;)
Nun kann eure Burgerparty losgehen! Zu allen Zutaten habe ich noch etwas Salat und Tomate dazu genommen aber ihr könnt eure Burger belegen wie ihr wollt – für noch mehr asiatischen Touch würden zum Beispiel auch Sprossen voll gut gehen, die ich auch gerne genommen hätte, wenn ich sie irgendwo bekommen hätte!

By Vanessa, Oktober 3, 2016
  • 1
1 Comment
  • Die Kartoffel
    Oktober 6, 2016

    Hey Vanessa,
    die sehen großartig aus und schmecken bestimmt auch so! Wir würden gern welche für die Mittagspause bestellen 😉
    Schön, dass du bei unserem Kartoffel-Event dabei warst und so nachhaltig inspiriert wurdest!

    Liebe Grüße und bis bald,
    Rachel vom Kartoffelteam

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ÜBER VANESSA
Vanessa, nordisches Mädchen, beheimatet am Niederrhein. Jung genug, um an Einhörner zu glauben, alt genug, um dem Leben unerschrocken gegenüber zu stehen.
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  • Passt sehr gut zusammen 😊
  • Seit unserem Urlaub bin ich so im Brass gewesen, dass ich gut eine Woche durchschlafen könnte. Ich komm nach der Arbeit nach Hause und werde magisch von meinem Bett angezogen. Der ständige Wechsel von Wochenendfahrerei oder zu Hause bleiben, Sachen ein-und auspacken, das Nichtsehen unter der Woche oder manchmal nur zwei Minuten hören - ich bin ehrlich: das ist super anstrengend. Ich verstehe den Ansatz zu sagen, dass eine Fernbeziehung doch toll ist, weil man sich immer wieder aufeinander freut, das Verknalltsein länger bleibt und niemand sich im Alltag unter der Woche einschränken muss. Ich glaube aber, dass all das aber vor allem dieses nicht einschränken müssen, auch ohne Distanz funktionieren kann. Und ich bin auch der Meinung, dass genau dieser ganze Alltagskram, den einige langweilig finden, das ist, was auch richtig toll sein kann. Zumindest bete ich gerade oft zum Jobgott, dass ich diesen Alltag endlich bekomme und mir nicht mehr  darüber Gedanken machen muss, ob ich meinen Autoschlüssel 300km entfernt liegen gelassen habe (ja, ist schon passiert 🙈)
  • I am so ready for our future together 💕
  • In den letzten Wochen gab es so viele happy days💕 Jetzt muss ich erstmal wieder in der Realität ankommen🙈
  • Heute reisen wir wieder ab und ich bin etwas wehmütig. Es waren so wunderbare Wochen mit wahnsinnig schönen Erlebnissen - Bali wird wohl immer meine Herzensinsel bleiben 💕 Ich mag diese Mischung aus mega fancy Surfer und Yogi Touristen und der Offenheit der Balinesen einfach zu gern. Dazu noch diese tolle Landschaft mit Bergen und Meer. Ich hoffe, dass ich irgendwann nochmal das Glück habe, auch ein drittes Mal hierher zu kommen💕
  • Oh no, heute regnet es aber doll... Dabei wollen wir eigentlich an den Strand, surfen, sonnen (ohne Sonnenbrand 🙈) und noch mehr so schöne Fotos machen 😅 Gut, dass wir noch ein paar Tage hier sind ♥️

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