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Schokokuchen – Glutenfrei, Zuckerfrei

Bevor ich mich mit der Zuckerfreien Ernährung beschäftigt habe, habe ich, ehrlich gesagt, immer gedacht, dass das alles ein riesengroßer Quatsch sei.

Ich bin zwar immer noch der Meinung, dass Zucker in Maßen ok ist, nur kenne ich meine Gelüstphasen, in denen dann schon vor dem richtigen Frühstück Schokolade und Weingummi in meinen Magen wandert und ich weiß auch, wie krass mein Immunsystem darauf reagiert. Daher versuche ich weiterhin den Industriezucker aus meiner Küche so gut es geht zu verbannen und meine Gerichte Zuckerfrei zuzubereiten.

Und das ist irgendwie gar nicht so schwer, wenn man einmal damit angefangen hat.

Da ich es auch mit dem Weizenmehl zur Zeit nicht so habe, versuche ich auch hier auf andere Mehle zurückzugreifen. Ich hatte schon öfter die Vermutung, dass Gluten und ich keine Freunde sein sollten und je mehr ich den Weizenmehlgluten weg lasse, desto besser geht es mir!

Weizenmehlgluten -Unterschiedliche Arten von Gluten

Jo, auch das wusste ich lange nicht. Ich war immer davon ausgegangen, dass Glutenunverträglichkeit heißt, dass wirklich jegliche Glutenart nicht gut vertragen werden kann. Aber tatsächlich ist das bei jedem Menschen auch wieder anders.
Ich habe mit Dinkel und Roggen gar keine Schwierigkeiten, Vollkorn will mein Magen hingegen gar nicht gerne und bei Weißmehl kann ich bei größeren Mengen am nächsten Tag manchmal aufgrund von Wassereinlagerungen nicht mehr in meine Chucks steigen.

So sieht es aus. Ab 31 werden mein Körper und ich also noch empfindlicher…

Aber wie ich oben schon geschrieben habe – ich finde das gar nicht mehr so schlimm, auf zB Zucker und Weizenmehl zu verzichten. Und wenn ich doch Bock auf Baguettenascherei habe, dann weiß ich mittlerweile zumindest, wie es mir am nächsten Tag gehen wird und dass das eine Ausnahme auf meinem Ernährungsplan darstellen sollte.

Wenn ihr aber auch noch überlegt, ob das was für euch ist, so auf Industriezucker zu verzichten, weil ihr vielleicht doch mal mega Bock auf Schokolade habt, habe ich heute ein wahnsinnig gutes Rezept für euch!

Das Ursprungsrezept habe ich bei Backen macht glücklich gefunden, es aber doch noch etwas abgeändert.

Schokokuchen ganz ohne Zucker, Mehl und Eier

50 g Haferflocken oder Reisflocken

1 Dose Kidneybohnen (abgetropft)

20 g Backkakao (der ist eh schon ohne Zucker!)

60 g Reissüße (wenn ihr es süßer wollt, nehmt ruhig noch mehr. Vorteil an Reissüße – da ist keine Fructose drin!)

40 g Kokosöl (erwärmt und flüssig)

1 Mark einer Vanilleschote

1/2 TL Weinsteinbackpulver

80 g vegane/rohe Schokolade (findet ihr zB im Reformhaus)

20 g Kakaonibs

Die Haferflocken schön klein schreddern. Ich nehme dafür übrigens immer so einen Zerhäcksler vom Discounter, der klein aber ganz gut für das Zerkleinern von Schokolade, Nüssen oder ähnliches ist.

Dann alle restlichen Zutaten (Schokolade klein gehackt) zu dem Zerschredderer hinzufügen und schon mal den Ofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze aufheizen.

Die Masse in eine kleine 18er Springform füllen. Vorher Backpapier reinlegen, sonst läuft euch der Teig evtl raus.

Nach 20 Minuten ist der Kuchen fertig. Lasst ihn aber komplett auskühlen und fest werden.

 

Wer mag kann auch noch nach dem Erkalten einen Schokoguss aus Kakao und Kokosöl hinzufügen. Dazu einen guten EL Kokosöl erhitzen und nach Geschmack Kakaopulver unterrühren. Fügt da auch noch Reissüße zu, wenn ihr es nicht so gerne bitter mögt oder euer Gaumen an Zucker gewöhnt ist.

Dann das Ganze über euren kalten Kuchen streichen und nochmal kalt stellen.

By Vanessa, März 9, 2017
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ÜBER VANESSA
Vanessa, nordisches Mädchen, beheimatet am Niederrhein. Jung genug, um an Einhörner zu glauben, alt genug, um dem Leben unerschrocken gegenüber zu stehen.
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